Fachübergreifender Seminarkurs zum Park Babelsberg

geschrieben am: 15. Dezember 2021

Our green history – our green future
Wir schreiben das Jahr 2019, ein historisches Jahr mit vielen Höhen- und Tiefpunkten. Und Ebenfalls ein Jahr, in welchem das Seminarprojekt Park Babelsberg geboren wurde. Ein bis dato einzigartiges Projekt, welches erstmalig ausprobiert und getestet werden sollte.
Die in diesem Jahr als Pilotprojekt begonnene Zusammenarbeit zwischen der Stiftung für Preußische Schlösser und Gärten, der Firma Katjes als Sponsor sowie unserem Bertha-von-Suttner Gymnasium Babelsberg wollte dabei den Schülerinnen und Schüler unserer Schule ermöglichen, sich mit einem eigenständig gewählten Thema auseinanderzusetzten. Die gewählten Themen sollten sich dabei auf künstlerischer sowie naturwissenschaftlicher Ebene mit dem Babelsberger Park beschäftigen. Themenbereiche waren ua. bereits vorhandene Missstände Lösungen finden, die Qualität der Gewässer überprüfen, Aktuelles oder Probleme der Parkbewirtschaftung aufklären (bspw. in Form von neuen Schildern), neue Besucher in den Park einladen und folglich neue Besucheranreize schaffen.
Um die Bearbeitung all dieser Projektthemen zu ermöglichen, wurden zwei Seminarkurse gegründet, welche sich beide mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten beschäftigt haben. Dafür gibt es zum einen den naturwissenschaftlichen Seminarkurs (in welchem neben Themen für den Park Babelsberg auch andere naturwissenschaftliche Phänomene untersucht werden können) und den künstlerischen Seminarkurs, welcher sich vermehrt auf die kulturellen, informierenden und darstellenden Elemente fokussiert hat.
Für den erfolgreichen Verlauf dieser Seminarkurse wurden die Schülerinnen und Schüler von der Stiftung für Preußische Schlösser und Gärten bei inhaltlichen Fragen oder wichtigen Problemen unterstützt. Zusätzlich wurde das Projekt finanziell durch Katjes gesponsert, wodurch es möglich wurde, wichtige Ausrüstungen (wie bspw. neue Mikroskope für den naturwissenschaftlichen Kurs, neue Rechner, Programme, Kameras und Mikrophone für den künstlerischen Kurs) zu beschaffen und Experten zu spezifischen Themen einzubinden. Dadurch wurde eine größtmögliche kreative und technische Varianz in der Projektumsetzung ermöglicht.
Im Laufe der eineinhalb Schuljahre gab es neben pandemiebedingten Hürden dennoch regelmäßige Konsultationen, Treffen im Park, Teammeetings mit Fachexperten sowie der Stiftungsleitung. Hier wurde multimedial der Zwischenstand der Projekte beleuchtet und es konnten offene Fragen größtenteils beantwortet werden. Zum feierlichen Abschluss der gelungenen Ergebnisse gab es am 02.10.2021 in der Aula unserer Schule, eine gemeinsame Abschlussveranstaltung, welche ebenfalls von Schülerinnen und Schüler dieses Kurses als Seminarprojekt geplant und durchgeführt wurde. Dabei stellte jede Kursteilnehmerin und jeder Kursteilnehmer vor Publikum sein Projekt und Ergebnis kurz vor und erläutern. Außerdem besaß jede Projektgruppe einen kleinen eigenen Stand, auf welchem das jeweilige Projekt präsentiert wurde und inhaltliche sowie thematische Gespräche und Diskussionen stattfanden.
Bei diesem Event wurden ebenfalls wichtige Kritikpunkte benannt, welche bei der nächsten Zusammenarbeit bzw. beim nächsten Projekt unbedingt beachtet werden sollten, um das Vorankommen der Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer bestmöglich zu garantieren und zu organisieren. Zusammenfassend kann jedoch gesagt werden, dass sich das Projekt Park Babelsberg für viele Teilnehmer gelohnt hat, da sie viel über das selbstständige Arbeiten und ihr eigenes Thema lernen konnten.