Auf den Spuren der Zwangsarbeit: Exkursion zu den ehemaligen Arado-Flugzeugwerken

Wie lässt sich Geschichte vor Ort erfahrbar machen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Seminarkurs 10 im Fach Gesellschaftswissenschaften am 9. September 2026 bei einer Exkursion zu den ehemaligen Arado-Flugzeugwerken in Potsdam.


Im Umfeld des soziokulturellen Zentrums „freiLand” befindet sich der sogenannte „Arado-Rundgang”, der anhand von Informationsstellen und einer begleitenden Website die Geschichte des Unternehmens sowie die Zwangsarbeit während der Zeit des Nationalsozialismus dokumentiert. Während des Rundgangs erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die historischen Hintergründe und diskutierten die Bedeutung der Erinnerungsarbeit für die Gegenwart.


Besonders spannend war, dass der Schulsozialarbeiter Christian Raschke selbst zur Projektgruppe gehörte, die den Arado-Rundgang konzipiert und umgesetzt hat. Gemeinsam mit dem Fachlehrer Matthias Brinks führte er die Schülerinnen und Schüler durch die Stationen des Rundgangs und vermittelte ihnen die Geschichte des Ortes auf anschauliche Weise.


Der Rundgang führte zudem entlang des Aradosees, dessen Ökosystem bereits Gegenstand verschiedener Schulprojekte des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums war. Somit wurde die Exkursion zu einer Begegnung mit der Geschichte und stellte zugleich Bezüge zu aktuellen schulischen Projekten her.

 

Christian Raschke und Matthias Brinks

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Veröffentlichung

Mo, 14. September 2026

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